#Mémoire(s)

Projektbeschreibung 

 

#Mémoire(s) ist eine Strategische Schulpartnerschaft  Erasmus+ school to school 2015-2018 zwischen Schulen aus sechs Ländern Europas: Deutschland, Frankreich, Griechenland, Italien, Portugal und Spanien.

 

Ziel des Projekt ist es, Schüler im Alter von 12-18 Jahren für das Thema „Erinnerung“ zu sensibilisieren: ihre Geschichte zu erzählen, ihre europäische Identität zu stärken und ihre Kritikfähigkeit zu schärfen, damit sie als Bürger Europas handeln und an einer gemeinsamen Zukunft mitwirken können.

 

Im Hinblick darauf umfasst es pädagogische Aktivitäten, die sich auf die Entdeckung der individuellen Erinnerung und deren Weitergabe von Generation zu Generation konzentrieren, bis hin zu komplexeren Fragestellungen der kollektiven Erinnerung, auch auf europäischer Ebene. Bei jeder Aktivität erstellen die Schüler urheberrechtsfreies pädagogisches Material.

 

Des Weiteren ermöglicht es ihnen den Aufbau eines gemeinsamen Fundaments von Basis- und Transversalkompetenzen, wie z.B. die Anwendung der Projektsprache Französisch und anderer Sprachen der Partnerschaft, Selbstwirksamkeit, Autonomie und Eigeninitiative (Vermittlung des Projekts, Übernahme von Verantwortung durch Schüler bei verschiedenen Aufgaben, Praktika in Unternehmen) oder auch der sichere Umgang mit gebräuchlichen Informations- und Kommunikationstechniken (multimediale Produktionen, virtuelle Klassen…)

 

#Mémoire(s) möchte vor allem auch die Lehrkräfte anregen, innovative Arbeitsformen einzusetzen und so zum Ausgangspunkt für pädagogische Innovationen und Experimente zu werden.

 

Über die Partnerschaft hinaus haben sich die Schulen zum Ziel gesetzt, durch den Kontakt mit ortsansässigen Akteuren und anderen geeigneten Partnern (Spezialisten, Unternehmen, Gesellschaften…) ihr Netzwerk  zu erweitern.

 

Sechs internationale Begegnungen sind vorgesehen, um die Durchführung des Projekts abzugleichen,  Lernaktivitäten mit Schwerpunkt auf den Besonderheiten der Schule des Gastlandes zu entwickeln und schließlich um den Schülern die Möglichkeit zu geben, in Familien im Gastland zu leben.

 

Den Abschluss des Projekts bildet der Aufbau einer europäischen Plattform, auf der frei verfügbares Lernmaterial (REL – resources éducatives libres) ausgetauscht und geteilt wird; sie bietet einen exklusiven Zugang zu den verschiedenen während des Projekts erstellten Lernmaterialien, aber auch zu allen anderen in Europa erstellten REL. Eine solche Datenbank versteht sich als Beitrag zur Weitergabe von Erinnerung, indem sie „Spuren“ aufnimmt und der Bildungsarbeit zugänglich macht. 

 

Zur Verbreitung und Aufwertung der Inhalte nutzt die Partnerschaft Tools, die von der Europäischen Union zur Verfügung gestellt werden (eTwinning, Plattformen, Europass).

 

Zur  Qualitätssicherung wird das Projekt schließlich regelmäßig evaluiert, um die Auswirkungen auf die Bildungseinrichtung, die Schüler und alle anderen Beteiligten zu messen.


Patrick ROUMAGNAC

Bénédicte Hautbois

Canopé de Clermont-Ferrand - Pupitre Ecoles